Fachbereiche

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Jahresarbeitspläne

In allen Fächern arbeiten wir mit Binnendifferenzierung unter anderem anhand von Arbeitsplänen oder Checklisten.

An unserer Schule arbeiten wir in verschiedenen Fächern (Mathematik, Deutsch, Gesellschaftslehre, Naturwissenschaften und Englisch) mit Arbeitsplänen, die den Schülerinnen und Schülern ein Arbeiten auf ihrem individuellem Niveau ermöglichen.

Alle Schülerinnen und Schüler lernen gemeinsam:
• Alle Schullaufbahempfehlungen
• Verschiedene Aufgaben für verschiedene Schüler/innen
• Unterricht auf verschiedenen Niveaus in den Klassen (bis Klasse 8)

Deutsch

Das Fach Deutsch ist an der IGS zentraler Bestandteil des Unterrichts.
In den Jahrgängen 5-8 findet ein binnendifferenzierter Unterricht statt: Alle Schülerinnen und Schüler werden im Klassenverband gemeinsam unterrichtet. Ab Jahrgang 8 werden innerhalb des binnendifferenzierten Unterrichts die Schülerinnen und Schüler auf Vorschlag der Fachlehrkraft per Konferenzbeschluss einem E-Kurs (erhöhte Anforderungen) oder einem G-Kurs (Grundanforderungen) zugewiesen.
Eine äußere Differenzierung in E- und G-Kurse gibt es in den Jahrgängen 9 und 10. Der Unterricht basiert in allen Jahrgängen auf dem Prinzip der inneren Differenzierung. So werden in den heterogenen Lerngruppen parallel Forder- und Förderangebote gemacht.

Diagnose

Zu Beginn des 5. Schuljahres ermitteln die Fachlehrkräfte mit der Hamburger Schreibprobe (HSP) die Fähigkeiten aller Schülerinnen und Schüler im Teilbereich der Rechtschreibung. Aus den Ergebnissen entwickeln die Fachlehrkräfte individuelle Förderpläne.

Lesementoren

Die IGS Büssingweg kooperiert mit den Leselernhelfern des Vereins Mentor. Ehrenamtliche Betreuer trainieren mit lese- und sprachschwachen Kindern. So erhalten Schülerinnen und Schüler des fünften und sechsten Jahrgangs bei Bedarf individuelle Leseförderung.

Förderung für Kinder mit Deutsch als Zweitsprache (DaZ)

Im Rahmen eines Praxisseminars erhalten Schülerinnen und Schüler, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, eine besondere Förderung von Studentinnen und Studenten der Leibniz Universität Hannover. Diese Schülerinnen und Schüler nehmen eine Stunde pro Woche einzeln oder in Kleingruppen am Förderunterricht teil. Das Projekt findet in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Seminar der Leibniz Universität Hannover unter der Leitung von Frau Dr. Bickes statt.

Mathematik

Von der Grundschule kommen die Schülerinnen und Schüler mit Neugier, Interesse und Offenheit in die Mittelstufe und es ist eine wichtige Aufgabe des Mathematikunterrichts, diese Voraussetzungen zu erhalten und sogar auszubauen. Dementsprechend haben sich in den letzten Jahren die Anforderungen daran stark gewandelt und auch das neue Kerncurriculum schreibt vor:

"Mathematische Begriffe und Methoden entwickeln sich an Fragestellungen und Problemen, die auch an gesellschaftliche und praktische Bedingungen gebunden sind. Mathematik mit ihrer Sprache, ihren Symbolen, Bildern und Formeln sowie der ihr eigenen Denkweise eröffnet einen spezifischen Zugang, um die Welt zu verstehen. Dieser ist nicht durch andere Zugänge zu ersetzen."

Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, muss der Mathematikunterricht:

  • schülernahe Lernsituationen aufgreifen,
  • das selbständige Lernen fördern und
  • Problemlösen und Argumentieren vermitteln.

Insbesondere muss der Mathematikunterricht aber die Heterogenität der Schülerschaft berücksichtigen und diese individuell fördern und fordern. Als diagnostische Grundlage für Fördermaßnahmen dienen zu Beginn des 5. Jahrgangs die Eingangstests zur Ermittlung des Leistungsstands der Schülerinnen und Schüler und bei Bedarf ist individuelle Förderungen durch eine zweite Lehrkraft parallel zum Unterricht möglich.

Auch das eingeführten Schulbuch in der Sekundarstufe I „mathe live“ unterstützt den Unterricht auf unterschiedlichen Niveaus.

Während in der 5. bis 8. Jahrgangsstufe die Schülerinnen und Schüler an unserer Schule binnendifferenziert unterrichtet werden, wird von der Jahrgangsstufe 9 an eine äußere Fachdifferenzierung auf zwei Niveaustufen durchgeführt (Grund - und Erweiterungskurs).

Englisch/Französisch/Spanisch

Naturwissenschaften

Das Fach Naturwissenschaften (kurz NaWi) umfasst die drei Fächer Biologie, Chemie und Physik. Diese werden integrativ im Klassenverband unterrichtet, so dass naturwissenschaftliche Phänomene selbstständig erforscht werden können. Dabei knüpft der NaWi-Unterricht an die Erfahrungs- und Alltagswelt der Schüler an und ist damit praxisorientiert ausgerichtet. So erlernen die Schüler die naturwissenschaftlichen Denk- und Arbeitsweisen, mit deren Hilfe sie eigenständig neue Erkenntnisse gewinnen und kommunizieren können. Zudem wird die ästhetische und emotionale Beziehung zur Natur gefördert und so das Verantwortungsbewusstsein für sich und andere geschult.  

Der NaWi-Unterricht ist – wie alle anderen Fächer der IGS Büssingweg – kompetenzorientiert ausgerichtet. Entsprechend des Kerncurriculums werden die Kompetenzbereiche Fachwissen, Erkenntnisgewinnung, Bewertung und Kommunikation vermittelt.

Folgende Rahmenthemen werden in den einzelnen Jahrgängen unterrichtet:

Jahrgang 5

  • Haustiere

  • Blütenpflanzen

  • Wasser – ein lebenswichtiger Stoff

  • Wetter und Wärme

Jahrgang 6

  • Stoffe im Alltag, Stoffgemische und Stofftrennung

  • Unser Körper

  • Elektrische Geräte im Haushalt

  • Kraft und Energie

  • Sexualerziehung

Jahrgang 7

  • Ökosystem Wald

  • Kräfte und Bewegung

  • Säuren – Basen – Neutralisation

Jahrgang 8

  • Tiere und Pflanzen nutzen

  • Stoffwechsel

  • Bodenschätze

  • Strom bei uns zu Hause

Jahrgang 9

  • Evolution

  • Ökosystem Wattenmeer

  • Menschen nutzen Energie

Jahrgang 10

  • Wissenschaftstheorie

  • Gesundheit und Krankheit

  • Genetik

  • Stoffströme

NIQU

Der Fachbereich Naturwissenschaften arbeitet im Netzwerk integrierter Gesamtschulen zur Qualitätsverbesserung im Unterricht mit.

Sport

Das Fach "Sport" bedeutet an unserer Gesamtschule binnendifferenziertes Probieren, Lernen und Trainieren um den unterschiedlichen Voraussetzungen der Kinder gerecht zu werden. Gemeinsamer Unterricht fordert, dass alle mitmachen und niemand ausgegrenzt wird, die Erziehung zum "Teamplayer" hat bei uns einen hohen Stellenwert.

In den Jahrgängen 5. bis 8. setzt der Sportunterricht unterschiedliche Schwerpunkte um den Schülerinnen und Schülern einen möglichst großen Überblick über Sportarten und Bewegungsmöglichkeiten zu geben.

Im 9. und 10. Jahrgang ermöglicht die Wahl von 2 Neigungsgruppen pro Jahr das vertiefende Arbeiten in verschiedenen Sportarten.

Unterschiedliche Sommer- und Wintersportfeste sollen den Kindern auch den Wettkampfgedanken im Sport näher bringen.

Gesellschaft

Das Fach "Gesellschaftslehre" an Gesamtschulen verbindet die thematisch zusammenhängenden traditionellen Fächer "Politik", "Geschichte" und "Erdkunde". Zudem finden Aspekte der anderen geistesgesellschaftlichen Fächer wie Sozial-, Wirtschafts- und Rechtwissenschaft Verwendung.

Gesellschaftslehre wird im Klassenverband ohne äußere Differenzierung unterrichtet. Das Besondere an diesem Fach ist die Integration der gesellschaftlichen Fächer sowie die binnendifferenzierte Integration aller Schüler. Durch die verschiedenen Methoden werden die unterschiedlichen Begabungen der Schüler gefördert und gestärkt. Alle Schülerinnen und Schüler sollen in die Lage gebracht werden, von ihren persönlichen Erfahrungen ausgehend, Strukturen und Prozesse gesellschaftlicher Entwicklungen benennen zu können. Die innere Differenzierung ermöglicht es dann stärkeren Schülerinnen und Schülern diese Strukturen und Prozesse zu vergleichen oder auch zu interpretieren. Für besonders starke Schülerinnen und Schüler bieten wir ab Jg. 7 Gesellschaftslehre bilingual, das bedeutet auch in Englisch, an.

Unser Lernziel ist es, die Schülerinnen und Schüler für Problemlagen zu sensibilisieren und sie selbstständig oder unter Anleitung nach Lösungen suchen zu lassen. Zudem werden soziale Kompetenzen wie die Stärkung der Empathie sowie die Teamfähigkeit gefördert.

Das Fach Gesellschaftslehre wird von Jahrgang 5 bis 10 unterrichtet.

Kunst

Der Kunstunterricht findet an unserer Schule nicht nur im Klassen- oder Kunstraum statt. In regelmäßigen Abständen nehmen Schülergruppen an außerschulischen Projekten teil oder erfahren Museen als außerschulischen Lernort. Neben Kompetenzen in den Bereichen, Gestaltung, Wahrnehmung, Präsentation sowie Reflexion stehen vor allem die Vermittlung von unterschiedlichen Techniken und der persönlichen bildnerischen Ausdrucksformen im Mittelpunkt. Um Schülerarbeiten zu würdigen und zu präsentieren werden diese regelmäßig in der Schule und auch außerhalb der Schule ausgestellt.

Musik

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Werte & Normen

Das Fach Werte und Normen leistet einen wichtigen Beitrag unsere Schülerinnen und Schüler zu mündigen Menschen zu erziehen.

Es werden altersangemessene Problemstellungen und Fragen nicht nur der Religions- und Gesellschaftswissenschaften, sondern auch der Philosophie und hier vor allem der Ethik gestellt. Ein Leitmotiv des Faches stellt dabei Immanuel Kants grundlegende Frage: „Was soll ich tun?“ Wer bin ich? Was bedeutet es Verantwortung für mich und andere zu übernehmen? Trage ich auch Verantwortung für die Natur? Was ist Sucht? Wie schütze ich mich davor in eine Suchtspirale zu geraten? Was bedeutet Freundschaft?
Was verbirgt sich hinter Begriffen wie „Menschlichkeit“ und „Menschenwürde“? Was sind Werte und Normen und wie erlernen wir sie? Für welche Werte stehen die verschiedenen Weltreligionen? Was bedeutet es in einer christlich geprägten Kultur zu leben?

Im § 2 des Niedersächsischen Schulgesetzes formuliert das Ziel,
„die Persönlichkeit der Schülerinnen und Schüler auf der Grundlage des europäischen Humanismus und der Ideen der liberalen, demokratischen und sozialen Freiheitsbewegungen“ weiterzuentwickeln.

Die Entwicklung hin zu einer das eigene Leben bejahende und stabile Persönlichkeit, das sich gesellschaftlichen Anforderungen zu stellen weiß, ist daher ein zentrales Anliegen des Faches. Um dieses zu verwirklichen, gilt es im Unterricht, den Krisen und Konflikten zu begegnen, die bei Kindern und Jugendlichen in der heutigen Gesellschaft entstehen.

AWT

"Arbeit Wirtschaft Technik (AWT)“ heißt das Unterrichtsfach, das Technikkenntnisse vermittelt, Zusammenhänge der Wirtschaft erklärt und zur Berufsfindung beiträgt.

Schwerpunkt in AWT (5.-7.Klassen) ist das praktische Arbeiten. Hier werden Werkstücke aus verschieden kombinierten Materialien durch fachgerechte Nutzung von Werkzeugen und Maschinen hergestellt.

In den Jahrgängen 6 bekommen die Schüler/-innen in "Hauswirtschaft", und "Textiles Gestalten" in halbierten Lerngruppen praktische Grundkenntnisse.

Darüber hinaus beginnt bereits vom 7. Jahrgang an der Bereich „Berufsorientierung", in dem die Schüler/-innen befähigt werden, eigene Berufsvorstellungen zu entwickeln und sich über eigene Stärken bewusst zu werden. Vom 8. Jahrgang an beginnt die Berufsvorbereitung. Es werden Berufsparcours, Berufsmessen besucht und Betriebsbesichtigungen durchgeführt.

Des Weiteren wird der erste Kontakt zum Berufsberater, der regelmäßige Sprechstunden in der Schule hat, aufgenommen und das BIZ (Berufsinformationszentrum) wird besucht.

Im 9. und 10. Jahrgang sind zwei 14-tägige Betriebspraktika neben den Wirtschaftsthemen im Unterricht Schwerpunkte des Unterrichts. Der Unterricht im Fach AWT 9. und 10. Klassen konzentriert sich zu Beginn des Schuljahres darauf, einen Praktikumsberuf zu finden, der hohe Übereinstimmung zu ihrem Fähigkeitsprofil aufweist. Anschließend wird im Unterricht das Betriebspraktikum inhaltlich vorbereitet, durchgeführt und ausgewertet.

Wahlpflichtkurs (WPK)

Über den oben beschriebenen Pflichtbereich hinaus können die Schüler/-innen je nach Neigung und Interesse den Wahlpflichtbereich des Fachbereichs AWT anwählen. Hier werden bis dahin erworbenen Kenntnisse umfangreicher angewendet und vertieft. Der Wahlpflichtbereich beginnt vom 7. Jahrgang an 2-stündig.