Großer Erfolg für die Klasse 7c beim E-Waste-Race

Großer Erfolg für die Klasse 7c beim E-Waste-Race

Beim diesjährigen E-Waste Race erreichte die Klasse 7c der IGS Büssingweg den 2. Platz unter insgesamt zehn angemeldeten Schulklassen aus Hannover. Nur die Freie Waldorfschule Bothfeld konnte knapp mehr Elektroschrott sammeln. Den dritten Platz belegte die IGS Badenstedt.

Innerhalb von vier Wochen sammelten die Schülerinnen und Schüler der 7c gemeinsam alten Elektroschrott, um wertvolle Rohstoffe wieder dem Recyclingkreislauf zuzuführen und so einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Ressourcenschutz zu leisten. Neben dem praktischen Einsatz beschäftigte sich die Klasse intensiv mit den Themen Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung und verantwortungsvoller Umgang mit Technik.

Auch Radio Hannover berichtete über die 7c

Besonders engagiert zeigte sich die 7c auch bei der Öffentlichkeitsarbeit. Die Schülerinnen und Schüler erstellten einen eigenen Podcast, verteilten Flyer und veröffentlichten mehrere Beiträge auf Instagram, um über das Projekt und die Bedeutung des Recyclings zu informieren. Ein besonderes Highlight war die Berichterstattung durch Radio Hannover, wodurch die Klasse viele Menschen auf das Thema aufmerksam machen konnte.

Während des Projekts sammelten die Jugendlichen nicht nur Elektroschrott, sondern auch wertvolle Erfahrungen in der Zusammenarbeit. Sie organisierten die Sammlung eigenständig, trafen Absprachen, verteilten Aufgaben und lernten, Verantwortung füreinander und für das gemeinsame Ziel zu übernehmen. Teamarbeit, Verbindlichkeit und Zuverlässigkeit waren dabei wichtige Erfolgsfaktoren.

Klassenlehrerin Ulrike Arendt zeigte sich begeistert vom Engagement ihrer Klasse: „Ich bin sehr stolz darauf, wie viel Verantwortung die Klasse 7c während des Projekts übernommen hat. Mit ihrem Ergebnis hat sie den ersten Platz nur ganz knapp verpasst. Besonders freut mich, dass sich die Schülerinnen und Schüler mit so viel Einsatz für den Umwelt- und Ressourcenschutz engagiert haben.“

Die Schulgemeinschaft der IGS Büssingweg gratuliert der Klasse 7c herzlich zu diesem tollen Erfolg und bedankt sich bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern, die zum Gelingen des Projekts beigetragen haben.

 

(Auf dem Foto: Schüler der 7c mit ihrer Klassenleitung und dem Oberbürgermeister der Stadt Hannover bei der Auftaktveranstaltung)

Vorfreude auf den Neubau steigt

Vorfreude auf den Neubau steigt

Aktuell scheint es tatsächlich zu klappen mit dem Einzugstermin in den Neubau der IGS Büssingweg noch in diesem Sommer: Die Arbeiten sind nach offiziellen Angaben weiterhin im Zeitplan. Allein die Sporthalle wird offenbar nicht in diesem Sommer frei gegeben. Das schmälert die Vorfreude im Kollegium aber nicht; sie ist schon jetzt riesig. Denn die neuen Räume und Geräte und die damit verbundenen Möglichkeiten eröffnen die Chance auf ein Lernen auf einem ganz neuen Niveau. Das war auch ein vorrangiges Ziel der Architekten und Planer: Dass der Neubau wie ein Hilfslehrer positiv auf das Lernklima einwirkt.

Hier ein paar knackige Zitate, die beispielhaft für die Stimmung im Kollegium der IGS Büssingweg stehen und einen kleinen Einblick darauf geben, auf was sich nicht nur die Lehrkräfte, sondern vor allem auch die Schülerinnen und Schüler freuen können:

„Der neue Außenbereich, das Grüne Klassenzimmer, und unsere modernen Fachräume eröffnen für die Naturwissenschaften andere Wege des Lernens: draußen in der Natur und im Labor können unsere Schülerinnen und Schüler eigenständig forschen, experimentieren und Zusammenhänge fächerübergreifend entdecken – lebendig, praxisnah und inspirierend.“ – Katharina Sänger, Leiterin Fachbereich Naturwissenschaften

„Mit dem neuen Maschinenraum, der modernen Schulküche und den 3D-Druckern können wir Ideen endlich direkt umsetzen: planen, ausprobieren, bauen und gemeinsam erleben. So wird Lernen an der IGS Büssingweg praxisnah, greifbar und lebendig.“ – Tanja Rink, Leiterin Fachbereich Gesellschaftslehre und AWT

„Mit eigener Bühne und Probenraum bekommt das Darstellende Spiel endlich den Raum, den es verdient: Unsere Schülerinnen und Schüler können ihre Ideen nicht nur entwickeln, sondern sie auch sichtbar und wirkungsvoll für die gesamte Schulgemeinschaft auf die Bühne bringen.“ – Maria Diaz Soler, Leiterin Fachbereich Darstellendes Spiel

„Mit der neuen Vier-Felder-Sporthalle, der modernen Außenanlage und innovativen Geräten wie Airtrack-Turnmatten oder Boulderwand heben wir den Sportunterricht auf ein neues Niveau – und stärken zugleich unser Sportprofil. Auch der Stadtteil profitiert von einer topmodernen Halle mit Tribüne für tolle Sport-Veranstaltungen.“ – Berit Stolte und Nathalie Bäßmann, Leiterinnen Fachbereich Sport

 

Neues Lernen im Neubau: IGS Büssingweg stellt pädagogisches Konzept vor

Neues Lernen im Neubau: IGS Büssingweg stellt pädagogisches Konzept vor

Wie sieht eine Schule aus, die den Anforderungen modernen Lernens gerecht wird? Diese Frage stand im Mittelpunkt eines Pressetermins an der IGS Büssingweg. Vertreterinnen und Vertreter der Landeshauptstadt Hannover, der Schulleitung, des Kollegiums sowie Schülerinnen kamen zusammen, um die Bildungs- und Kulturdezernentin Eva Bender und Medienvertreterinnen über den aktuellen Stand des Neubaus und das pädagogische Konzept zu informieren.

Es wurde schnell deutlich: Der Neubau ist nicht nur ein Bauprojekt, das mit rund 78 Millionen Euro Kosten einzigartig für eine Schule in Hannover ist, sondern das Ergebnis eines intensiven, mehrjährigen Entwicklungsprozesses. Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler waren von Anfang an aktiv beteiligt und haben gemeinsam Ideen für eine zukunftsfähige Schule entwickelt. Nicht nur, um die baulichen Mängel des alten Schulgebäudes zu beseitigen, sondern auch für ein besseres gemeinsames Lernen mit der so heterogenen Schülerschaft der IGS Büssingweg.


Beteiligung als Schlüssel zum Erfolg

Im weiteren Verlauf des Termins wurde der Beteiligungsprozess näher vorgestellt. In Workshops, Hospitationen und zahlreichen Austauschformaten konnten alle Beteiligten ihre Perspektiven und Ideen einbringen. Auch identitätsstiftende Elemente aus dem bisherigen Schulgebäude wie zum Beispiel von Schülern gestalteten Symbolbilder für die verschiedenen Fachbereiche wurden bewusst aufgegriffen und für das neue Schulgebäude „gerettet“. Auch der Fliesen-Workshop, bei dem rund 400 Schülerinnen und Schüler von Klasse 5 bis 13 bunte und knallige Fliesen für die neuen WC-Bereiche gestaltet haben, wurde als wichtiges Element zur Mitgestaltung genannt.

So entstand ein tragfähiges Konzept, das nicht nur auf dem Papier überzeugt, sondern auch im Schulalltag funktionieren soll. Die breite Mitwirkung sorgt dafür, dass sich die gesamte Schulgemeinschaft mit dem Neubau identifiziert.

„Die Beteiligung aller macht das Konzept nicht nur stärker, sondern auch tragfähig für den Alltag“, sagt Frau Lenius aus dem Schulleitungsteam, „Wir nutzen den Neubau ganz bewusst als Chance Schule neu zu denken – und wir tun das gemeinsam.“


Die Lernmitte als Herzstück

Ein besonderer Fokus lag auf der Vorstellung der sogenannten „Lernmitte“. Anhand eines Musterraums wurde gezeigt, wie zukünftige Lernumgebungen gestaltet sein werden. Offene, flexibel nutzbare Bereiche ergänzen die klassischen Klassenräume und ermöglichen vielfältige Lernformen.

Die neuen räumlichen Strukturen bieten unter anderem:

  • Arbeitsbereiche außerhalb der Klassenräume
  • flexible Raumteilungsmöglichkeiten
  • verbesserte akustische Bedingungen

So wird der Raum selbst zum pädagogischen Werkzeug, das individuelles, kooperatives und selbstständiges Lernen unterstützt.


Einblick aus der Praxis

Wie sich die pädagogische Grundhaltung, die sich im Konzept der Lernmitte widerspiegelt, bereits heute im Schulalltag auswirkt, zeigten die beiden Schülerinnen aus der gymnasialen Oberstufe Katja Mahlin und Kiki Badoe. Sie berichteten von positiven Erfahrungen mit einer engen Begleitung durch die Lehrkräfte, eigenverantwortlichem Lernen und einer offenen Lernatmosphäre, trotz sehr heterogener Lerngruppen mit unterschiedlichen privaten, kulturellen und ökonomischen Hintergründen.

Die „Lernmitte“ soll künftig dazu beitragen, ein ähnliches Lernklima auch in den unteren Jahrgängen zu etablieren und damit allen Schülerinnen und Schülern neue Möglichkeiten zu eröffnen. Dafür muss das Konzept allerdings noch weiter im Detail ausgearbeitet werden im Kollegium.


Blick in die Zukunft

Auch die anwesende Bildungs- und Kulturdezernentin Eva Bender würdigte den innovativen Ansatz der Schule.

„Wir freuen uns sehr über den gelungenen Beteiligungsprozess. Gute Schulen entstehen im Dialog“, sagt Bildungs- und Kulturdezernentin Eva Bender.„Die IGS Büssingweg zeigt, wie wichtig Beteiligung ist, wenn neue Lernräume entstehen – und wie daraus tragfähige Konzepte für die Zukunft wachsen.“

Mit dem geplanten Umzug in den Neubau im Schuljahr 2026/27 verbindet die Schule große Erwartungen: eine Lernumgebung, die den Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler gerecht wird und neue Formen des Unterrichts ermöglicht.

Der Neubau steht damit für einen grundlegenden Wandel – hin zu einer Schule, die Lernen neu denkt und gemeinsam gestaltet.

 

(Foto: v. li. n. re.: Frau Knuth, Herr Thobe, Fachbereichsleiterin Schule Frau Oldenburg, Herr Stolte, Frau Lenius, Herr Mentges, Bildungs- und Kulturdezernentin Frau Bender, Schülerin Katja Mahlin, Schülerin Kiki Badoe.)