Exklusiver Besuch als Partnerschule der Recken: die 11d bei der IdeenExpo

Exklusiver Besuch als Partnerschule der Recken: die 11d bei der IdeenExpo

Vom 20. bis 28. Juni 2026 fand auf dem Messegelände in Hannover erneut die IdeenExpo statt – Europas größtes Jugend-Event rund um Technik und Naturwissenschaften. Als Partnerschule des Handball-Bundesligisten TSV Hannover-Burgdorf („Die Recken“) erhielt die IGS Büssingweg die Gelegenheit, die Veranstaltung im Rahmen eines exklusiven Rundgangs kennenzulernen.

Bereits die Organisation im Vorfeld verlief laut Klassenlehrer Herrn Bettendorf „problemlos und sehr informativ“. Um 9:30 Uhr startete die Klasse gemeinsam mit einem Scout zu einer Führung über das weitläufige Gelände. Dabei erhielten die Schülerinnen und Schüler einen ersten Überblick über die zahlreichen Ausstellungsbereiche und Mitmachangebote.

Spannende Einblicke und viel zum Ausprobieren

Besonders beeindruckte die Halle 9 mit ihren vielfältigen Ausstellungsständen. Auf großes Interesse stießen unter anderem die Präsentationen der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), der Bundeswehr, der Chemiewirtschaft sowie der Agentur für Arbeit.

Nach der Führung konnten die Schülerinnen und Schüler das Gelände in Kleingruppen eigenständig erkunden. Die zahlreichen Mitmachstationen luden zum Experimentieren und Ausprobieren ein und machten Naturwissenschaften und Technik auf anschauliche Weise erlebbar.

Ein gelungener Tag auf der IdeenExpo

Auch das Außengelände bot zahlreiche Attraktionen. Zwischen den Erkundungstouren blieb Zeit für eine Pause auf den Treppen vor der großen Bühne oder für einen Snack und ein Eis. Bei sommerlichen Temperaturen sorgten die kostenlosen Wasserstationen und die klimatisierten Hallen für eine willkommene Abkühlung.

Insgesamt war der Besuch der IdeenExpo für die Klasse 11d ein abwechslungsreicher und informativer Tag. Die Veranstaltung bot spannende Einblicke in Ausbildungs- und Berufsmöglichkeiten und zeigte eindrucksvoll, wie vielfältig und praxisnah Technik und Naturwissenschaften sein können.

Talent der IGS Büssingweg: „Das ist nicht immer einfach“

Talent der IGS Büssingweg: „Das ist nicht immer einfach“

An der IGS Büssingweg gibt es herausragende Talente, die es schaffen, neben dem ganzen Schulstress tolle Erfolge zu erzielen. Dazu zählt Eren Doganay, aus dem 12. Jahrgang und beim TSV Havelse in der Junioren-Fußball-Bundesliga aktiv. Im Interview spricht der begabte Verteidiger unter anderem darüber, wie er Schule und Leistungssport unter einen Hut bekommt.

Eren, seit wann spielst du Fußball und wie bist du zum Fußball gekommen?
Ich spiele seit meinem neunten Lebensjahr Fußball. Ich hatte schon immer eine große Leidenschaft für diesen Sport. Außerdem habe ich früher viel mit meinem Vater Fußball geschaut und auch selbst mit ihm gespielt. Dadurch bin ich immer mehr zum Fußball gekommen.

Berichte bitte, welche Erfolge du bereits hattest und wie du das geschafft hast!
Ein persönlicher Erfolg für mich war, dass ich bereits in die damalige U19-Regionalliga hochgezogen wurde. Das war etwas Besonderes, weil nur drei Spieler aus der U17 diese Chance bekommen haben. Mit der Mannschaft sind wir anschließend in die Bundesliga aufgestiegen und konnten dort auch den Klassenerhalt schaffen. Das sind bisher zwei meiner größten sportlichen Erfolge.

Was bedeutet dir deine Sportart persönlich? Ist es eher ein Hobby oder willst du das beruflich machen?
Für mich war Fußball lange ein Hobby. Je höher ich gespielt habe, desto größer wurde aber meine Motivation, daraus mehr zu machen. Inzwischen bin ich an dem Punkt angekommen, dass ich neben der Schule versuche, den Fußball so professionell wie möglich zu verfolgen und ihn später gerne beruflich machen würde.

Wie sieht eine typische Trainingswoche bei dir aus? Wie schaffst du es, Schule und Leistungssport unter einen Hut zu bringen?
Ich trainiere fünfmal pro Woche. Meistens fahre ich direkt nach der Schule zum Training. Allein die Fahrt dauert ungefähr eine Stunde hin und danach nochmal ungefähr eine Stunde zurück. Deshalb versuche ich, die Zeit in der Bahn sinnvoll zu nutzen und erledige dort meistens meine Hausaufgaben oder lerne für die Schule. Dadurch bleibt mir zu Hause oft weniger Zeit und ich muss meinen Alltag gut organisieren. Schule und Leistungssport gleichzeitig unter einen Hut zu bringen, ist nicht immer einfach, vor allem wegen der Müdigkeit und weil man zusätzlich auch auf Schlaf und Ernährung achten muss. Trotzdem ist das für mich seit zwei bis drei Jahren Alltag geworden und mittlerweile fällt es mir leichter, als viele vielleicht denken. Ich sehe das eher als Teil meines Weges und versuche, in beiden Bereichen mein Bestes zu geben.

Gab es einen Moment in deiner bisherigen Sportkarriere, der dir besonders in Erinnerung geblieben ist? Vielleicht ein großer Erfolg?
Es gab viele schöne Momente, die mir in Erinnerung geblieben sind. Einen werde ich aber nie vergessen: Als ich in der Zeitung war und gesehen habe, wie stolz meine Familie auf mich war. Dieser Moment bedeutet mir bis heute sehr viel.

Was motiviert dich an Tagen, an denen das Training besonders hart ist oder etwas nicht auf Anhieb klappt?
Besonders motivieren mich mein Vater und mein verstorbener Opa. Mein Opa wollte immer, dass ich im Fußball weit komme, und mein Vater unterstützt mich bis heute bei allem. Ich möchte beide stolz machen.

Hast du ein sportliches Vorbild oder jemanden, der dich auf deinem Weg besonders unterstützt hat?
Mein sportliches Vorbild ist Sergio Ramos. Da ich selbst Innenverteidiger bin und er ein außergewöhnlicher Spieler war, schaue ich mir viel von ihm ab. Am meisten unterstützt mich aber mein Vater. Bei fast jedem Spiel steht er an der Seitenlinie – das gibt mir jedes Mal zusätzliche Motivation.

Erfolgreiche Kooperation auf Rollen: IGS Büssingweg zu Gast in der Skatehalle Gleis D

Erfolgreiche Kooperation auf Rollen: IGS Büssingweg zu Gast in der Skatehalle Gleis D

In den vergangenen Monaten konnten Schülerinnen und Schüler der IGS Büssingweg besondere Bewegungserfahrungen abseits der klassischen Sporthalle sammeln: Im Rahmen einer Kooperation mit der Skatehalle Gleis D im Stadtteil besuchten mehrere Lerngruppen regelmäßig die Halle und tauchten in die Welt des Skateboardens ein.

Möglich wurde das Projekt durch eine Zusammenarbeit zwischen der IGS Büssingweg, dem Verein Gleis D und der Stadt Hannover. An dem Angebot nahmen zwei fünfte Klassen, eine neunte Klasse sowie ein Sportkurs der Oberstufe teil.

Von der Idee zur Kooperation

Die Idee für die Zusammenarbeit entstand aus privaten Kontakten. „Die Skatehalle war uns schon lange bekannt und wir haben immer wieder versucht, ein für die Schule finanzierbares Angebot zu schaffen“, berichtet Frau Stolte, Leiterin des Fachbereichs Sport an der IGS Büssingweg. Durch entsprechende Projektförderungen konnte das Vorhaben schließlich umgesetzt werden.

Für die Schule stand dabei weit mehr als die sportliche Aktivität im Vordergrund. „Wir sehen hier viel pädagogisches Potenzial“, erklärt Stolte. „Die Schülerinnen und Schüler machen ganz neue Bewegungserfahrungen, lernen, etwas zu wagen und an ihre Grenzen zu gehen.“

Besonders wertvoll sei gewesen, dass die meisten Kinder ohne Vorerfahrungen gestartet seien. So konnten sie gemeinsam Neues ausprobieren und als Klassengemeinschaft zusammenwachsen.

Lernen, Mut zeigen und gemeinsam wachsen

Auch die Nähe der Skatehalle zur Schule spielte eine wichtige Rolle. Die Kooperation bot die Möglichkeit, die Vernetzung der Schule mit ihrem Stadtteil weiter zu stärken und den Schülerinnen und Schülern neue Freizeitangebote in ihrem direkten Umfeld aufzuzeigen.

Die Verantwortlichen von Gleis D ziehen ebenfalls eine positive Bilanz. „Solche Schulangebote ermöglichen vielen Kindern einen ersten Zugang zum Skaten und zur Skatehalle“, sagt Marvin Fuhrberg vom Gleis D Skatehalle Verein zur Förderung von Jugendkultur und Sport.

Dass das Angebot bei den Kindern gut ankam, zeigte sich bereits in den ersten Stunden: Während einige sofort auf das Board stiegen, tasteten sich andere zunächst vorsichtig heran. „Das Tolle am Skateboarden ist, dass es nicht nur einen richtigen Weg gibt. Jede und jeder kann im eigenen Tempo lernen, kleine Fortschritte machen und eigene Ziele setzen“, so Fuhrberg.

Positive Erfahrungen mit Blick in die Zukunft

Neben Gleichgewicht, Koordination und Bewegung förderte das Skateboarden vor allem Mut, Selbstvertrauen und gegenseitige Unterstützung. Die Verantwortlichen von der IGS Büssingweg und Gleis D hoffen, die erfolgreiche Zusammenarbeit auch künftig fortsetzen und weiter ausbauen zu können. Stolte: „Langfristig würden wir gerne die JG 6 und 9 regelmäßig in die Halle schicken, sowie einen Oberstufenkurs dort etablieren – das ist aber noch nicht in trockenen Tüchern.“

Wer auch außerhalb des Unterrichts weiter skaten möchte, kann die offenen Angebote von Gleis D nutzen. Dort stehen unter anderem Leihmaterial, Workshops und Schnupperangebote für Einsteigerinnen und Einsteiger zur Verfügung. Weitere Informationen zu den Angeboten von Gleis D gibt es unter www.gleis-d.de.

Großer Erfolg für die Klasse 7c beim E-Waste-Race

Großer Erfolg für die Klasse 7c beim E-Waste-Race

Beim diesjährigen E-Waste Race erreichte die Klasse 7c der IGS Büssingweg den 2. Platz unter insgesamt zehn angemeldeten Schulklassen aus Hannover. Nur die Freie Waldorfschule Bothfeld konnte knapp mehr Elektroschrott sammeln. Den dritten Platz belegte die IGS Badenstedt.

Innerhalb von vier Wochen sammelten die Schülerinnen und Schüler der 7c gemeinsam alten Elektroschrott, um wertvolle Rohstoffe wieder dem Recyclingkreislauf zuzuführen und so einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Ressourcenschutz zu leisten. Neben dem praktischen Einsatz beschäftigte sich die Klasse intensiv mit den Themen Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung und verantwortungsvoller Umgang mit Technik.

Auch Radio Hannover berichtete über die 7c

Besonders engagiert zeigte sich die 7c auch bei der Öffentlichkeitsarbeit. Die Schülerinnen und Schüler erstellten einen eigenen Podcast, verteilten Flyer und veröffentlichten mehrere Beiträge auf Instagram, um über das Projekt und die Bedeutung des Recyclings zu informieren. Ein besonderes Highlight war die Berichterstattung durch Radio Hannover, wodurch die Klasse viele Menschen auf das Thema aufmerksam machen konnte.

Während des Projekts sammelten die Jugendlichen nicht nur Elektroschrott, sondern auch wertvolle Erfahrungen in der Zusammenarbeit. Sie organisierten die Sammlung eigenständig, trafen Absprachen, verteilten Aufgaben und lernten, Verantwortung füreinander und für das gemeinsame Ziel zu übernehmen. Teamarbeit, Verbindlichkeit und Zuverlässigkeit waren dabei wichtige Erfolgsfaktoren.

Klassenlehrerin Ulrike Arendt zeigte sich begeistert vom Engagement ihrer Klasse: „Ich bin sehr stolz darauf, wie viel Verantwortung die Klasse 7c während des Projekts übernommen hat. Mit ihrem Ergebnis hat sie den ersten Platz nur ganz knapp verpasst. Besonders freut mich, dass sich die Schülerinnen und Schüler mit so viel Einsatz für den Umwelt- und Ressourcenschutz engagiert haben.“

Die Schulgemeinschaft der IGS Büssingweg gratuliert der Klasse 7c herzlich zu diesem tollen Erfolg und bedankt sich bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern, die zum Gelingen des Projekts beigetragen haben.

 

(Auf dem Foto: Schüler der 7c mit ihrer Klassenleitung und dem Oberbürgermeister der Stadt Hannover bei der Auftaktveranstaltung)