von Tobias Kuske | Sep. 11, 2026 | aktuelles

Eine intensive und erfolgreiche Woche liegt hinter dem 6. Jahrgang. Bei unserer Schwimmwoche haben 52 Schüler trainiert, neue Erfahrungen im Wasser gesammelt und dabei beeindruckende persönliche Fortschritte gemacht. Die Bilanz kann sich sehen lassen: Insgesamt 63 Schwimmabzeichen wurden in dieser Woche abgenommen. Einige Schüler schafften dabei sogar mehrere Stufen – vom Seepferdchen über Bronze bis hin zum Silber-Abzeichen.
Von Nichtschwimmerinnen zu sicheren Schwimmerinnen
Die Ausgangslage im Freibad Ricklingen war sehr unterschiedlich: 32 Schüler starteten ohne Schwimmabzeichen, weitere 30 hatten bereits das Seepferdchen. Am Ende der Woche hatten:
– 23 Schülerinnen das Seepferdchen
– 30 Bronze
– und 10 Silber erreicht.
Lediglich fünf Schüler fehlte noch ein kleiner Schritt zum Seepferdchen. Doch hinter diesen Zahlen steckt viel mehr als eine sportliche Bilanz. Gerade bei den Schülern, die am Montag noch große Unsicherheit oder Angst vor dem Wasser hatten, war im Laufe der Woche zu beobachten, wie sie zunehmend sicherer, mutiger und selbstbewusster wurden. Überwindung, Mut und Ausdauer führten zu vielen ganz persönlichen Erfolgserlebnissen.
Gemeinsam statt gegeneinander
Mindestens genauso beeindruckend wie die sportlichen Fortschritte war die Atmosphäre während der gesamten Woche. Die Schülerinnen feuerten sich gegenseitig an, unterstützten einander und freuten sich gemeinsam über die Erfolge ihrer Mitschüler. Es entstand eine starke Gemeinschaft, in der nicht entscheidend war, wer am schnellsten oder am besten schwimmt. Vielmehr ging es darum, gemeinsam Fortschritte zu machen und niemanden zurückzulassen.
Ein tolles Beispiel dafür gab es am letzten Tag der Schwimmwoche, als eine Schülerin für das Schwimmabzeichen Silber bereits alle Prüfungen mit großem Einsatzwillen bestanden hatte und sich nun noch trauen musste, vom Drei-Meter-Brett zu springen. Auch dank der herzerwärmenden Anfeuerungen vieler Mitschüler und Lehrkräfte („Du schaffst das! Du springst jetzt auf 10, 9, 8, …!“) schaffte sie es schließlich, ihre Angst zu überwinden und runterzuspringen. Die Freude war bei allen groß, ein wahrhaft rührender Moment.
Auch die Zusammenarbeit mit dem SV Aegir war unkompliziert und ausgesprochen angenehm. Die Schwimmtrainer und -trainerinnen unterstützten die Schüler und das Team engagiert und gaben mehrfach die Rückmeldung, wie positiv sie die gemeinsame Zeit wahrgenommen haben.
Ein gelungenes gemeinsames Projekt
Eine solche Woche ist nur möglich, wenn viele Menschen zusammenarbeiten. Deshalb gilt unser Dank allen Kollegen, die die Schwimmwoche begleitet und gleichzeitig dafür gesorgt haben, dass auch in der Schule alles weiterlaufen konnte. Die Erfahrungen dieser Woche werden wir gemeinsam auswerten und nutzen, um das Konzept weiterzuentwickeln. Denn eines steht bereits fest: Die Schwimmwoche hat unseren Schüler nicht nur neue Schwimmfähigkeiten vermittelt, sondern auch gezeigt, was möglich ist, wenn man sich etwas zutraut und als Gemeinschaft zusammenhält. 52 Kinder haben sich auf diese intensive Woche eingelassen – und viele sind dabei über sich hinausgewachsen.
von Tobias Kuske | Aug. 30, 2026 | aktuelles

v.l.n.r.: Gronemann, Feldschnieders, Lenius, Cronau-Kretzschmar, Onay
Ein symbolischer Schlüssel für etwas ganz Großes: Mit einer feierlichen Schlüsselübergabe wurde der Neubau der IGS Büssingweg offiziell übergeben. Schülerinnen und Schüler, Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung, Planung und Bau sowie zahlreiche Gäste feierten gemeinsam einen besonderen Meilenstein in der Geschichte unserer Schule.
„Heute bekommen wir einen Schlüssel. Einen symbolischen Schlüssel – und doch steht dieser kleine Schlüssel für etwas sehr Großes“, sagte Gesamtschuldirektorin Lenius zu Beginn ihrer Rede.
Der Schlüssel öffne nicht einfach nur die Tür zu einem neuen Gebäude, sondern „die Tür zu einer neuen Etappe unserer Schule“.
Ein Gebäude für modernes Lernen
Oberbürgermeister Belit Onay zeigte sich bei seinem Blick auf den Neubau begeistert: „Wow! Ein Wahnsinnsgebäude.“ Für die IGS Büssingweg sei es ein großer Tag. Hier sei ein besonderer Ort entstanden, an dem künftig bis zu 1250 Schülerinnen und Schüler lernen können. Besonders deutlich werde die pädagogische Idee hinter dem Gebäude: Lernen solle hier nicht begrenzt werden. Vielmehr sei eine moderne Lernlandschaft entstanden, die unterschiedliche Formen des Lernens ermöglicht. Auch Aspekte der Nachhaltigkeit – etwa durch Photovoltaik und die Auswahl der eingesetzten Materialien – seien bei der Planung berücksichtigt worden. „Liebe Schülerinnen und Schüler: Willkommen in eurem Gebäude!“, rief Onay den Jugendlichen zu.
Auch Stefan Feldschnieders von FK Architekten betonte als Vertreter des gesamten Planungsteams sowie der Innenarchitekten Remke und Partner die Bedeutung des neuen Lernortes. Der Neubau solle ein guter Ort werden, „um Schülerinnen und Schüler bestmöglich in die Zukunft zu führen“.
Ein gemeinsames Großprojekt
Wie groß und komplex das Bauvorhaben war, machte Jörg Gronemann, Fachbereichsleiter Gebäudemanagement der Landeshauptstadt Hannover, deutlich. Rund 130 Einzelgewerke mussten bei dem Projekt koordiniert werden. An der Entstehung des Neubaus hätten so viele Menschen mitgewirkt, dass sich kaum alle aufzählen ließen. Ein besonderer Dank galt dabei Architektin Frau Cronau-Kretschmar, die das Projekt über viele Jahre begleitet hat. Auch Gesamtschuldirektorin Lenius würdigte ihre Arbeit ausdrücklich: Sie habe es immer wieder geschafft, die Ideen und Perspektiven der Schule zu berücksichtigen:
„Hier wurde nicht einfach eine Schule gebaut. Hier wurden Räume für unser Verständnis von Schule geschaffen.“
Für Lenius ist genau das das Entscheidende am Neubau. Moderne Architektur, helle Räume, hochwertige Materialien und eine zeitgemäße technische Ausstattung seien sichtbar – dahinter stehe aber vor allem eine pädagogische Idee. Räume, die unterschiedliche Lernwege ermöglichen.
Ein Herzstück des neuen Gebäudes ist die Lernmitte. Gemeinsam mit den offenen Klassenräumen, individuellen Lernbereichen und Lernhäusern schafft sie vielfältige Möglichkeiten: Schülerinnen und Schüler können konzentriert allein arbeiten, gemeinsam Projekte entwickeln, sich gegenseitig unterstützen und durch Lehrkräfte beraten und begleitet werden. „Nicht alle Schülerinnen und Schüler lernen zur gleichen Zeit dasselbe auf die gleiche Weise“, betonte Lenius. Ziel sei es deshalb, unterschiedliche Lernwege zu ermöglichen und jedes Kind sowie jeden Jugendlichen dabei zu unterstützen, den eigenen Weg zu finden.
Auch die moderne digitale Ausstattung und die leistungsfähige technische Infrastruktur eröffnen neue Möglichkeiten für zeitgemäßen Unterricht. Dabei, so Lenius, sei Technik kein Selbstzweck. Sie solle dabei helfen, Unterricht vielfältiger zu gestalten, gemeinsam zu arbeiten, kreativ zu sein und individuelle Lernwege zu unterstützen.
Schule als gemeinsamer Lebensort
Besonders wichtig ist an der neuen IGS Büssingweg außerdem, dass Schule mehr sein soll als nur Unterricht. Aufenthalts- und Begegnungsbereiche bieten Raum für Freundschaften, Gespräche, gemeinsames Arbeiten und Erholung.
Auch Kunst und Gestaltung spielen dabei eine wichtige Rolle. „Die Kunst am Bau ist mir auch ganz wichtig“, betonte Lenius. Schülerinnen und Schüler sollen ihre Schule aktiv mitgestalten und mit ihren Ideen, Projekten und ihrer Kreativität sichtbar werden. Diese Grundidee wurde bereits mit dem Fliesenprojekt für die neuen Toiletten-Räume umgesetzt, bei dem Schüler und Schüerinnen der IGS rund 600 Fliesen selbst gestaltet haben, die dann im neuen
Gebäude prominent sichtbar verbaut wurden.
„Wir wollen keine Schule, die nur für Schülerinnen und Schüler gebaut wurde. Wir wollen eine Schule, die gemeinsam mit ihnen gestaltet wird“, sagte Lenius.
Dass die neuen Räume nun nach und nach mit Leben gefüllt werden, wurde bereits während der Feier deutlich. Schülerinnen der Schülerband aus dem 8. und 9. Jahrgang weihten die Bühne mit dem Song „Cheap Thrills“ von Sia musikalisch ein. Anschließend sangen Hind und Lisbeth aus dem 9. Jahrgang gemeinsam „From The Start“ von Laufey. Hind freute sich besonders darauf, „neue Erinnerungen mit meinen Freunden zu erstellen“.
„Der Bau ist fertig. Aber die Schule beginnt jetzt erst.“
Noch ist nicht alles abgeschlossen. Insbesondere im Außenbereich gibt es weiterhin einiges zu tun – der Campus der IGS Büssingweg wächst also weiter. Doch die Schlüsselübergabe war ein Anlass, zunächst einmal gemeinsam innezuhalten und sich über das Erreichte zu freuen. Zum Abschluss brachte Frau Lenius die Bedeutung dieses Tages auf den Punkt:
„Heute wird uns ein symbolischer Schlüssel überreicht. Aber eigentlich übernehmen wir heute etwas viel Größeres: Wir übernehmen einen neuen Ort für unsere Schulgemeinschaft.“
Ein Ort zum Lernen, Forschen, Ausprobieren, Begegnen, Gestalten und Wachsen. Oder, wie die Gesamtschuldirektorin es formulierte: „Der Bau ist fertig. Aber die Schule beginnt jetzt erst.“ Jetzt freut sich die gesamte Schulgemeinschaft darauf, den beeindruckenden Neubau mit Leben zu füllen und zu ihrer Schule zu machen.
von Tobias Kuske | Aug. 28, 2026 | aktuelles

Großen Besuch hat die IGS Büssingweg bekommen: Ministerpräsident Olaf Lies, Stephan Ertner, Staatssekretär im Niedersächsischen Kultusministerium, und Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay waren zu Gast an unserer Schule. Anlass war die vom Land Niedersachsen gestartete Initiative, nach und nach alle Schülerinnen und Schüler mit Tablets auszustatten. Die drei Politiker wollten sich vor Ort anschauen, wie die digitalen Geräte bereits heute sinnvoll im Unterricht eingesetzt werden.
Ein besonderer Termin
Schon vor Beginn des Besuchs war klar: Das ist kein gewöhnlicher Schultag. Der ein oder andere Schüler machte beim Blick aus dem Fenster große Augen. Auf dem Parkplatz hatten sich zahlreiche Erwachsene versammelt – die Gäste mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, beim Ministerpräsidenten auch Personenschützer, Vertreterinnen und Vertreter der Presse von Sat.1 Nord, Hannoverscher Allgemeiner Zeitung und Neuer Presse sowie unsere Schulleitung und Lehrkräfte, die den Besuch vorbereitet und organisiert hatten.
Der große Auflauf machte deutlich, dass dieser Termin eine besondere Bedeutung für die IGS Büssingweg hatte. Schließlich sollte sich die Schule von ihrer besten Seite zeigen. Und so viel sei vorab verraten: Das gelang bestens.
Digitaler Unterricht in der Klasse 7b
Nach einem kurzen Gang durch die Schule erreichte die Besuchergruppe die Holzmodulanlage. Dort wartete bereits die Klasse 7b. Unter der Leitung der Lehrerinnen Frau Knuth und Frau Ahlzweig erhielten die Gäste einen direkten Einblick in die Unterrichtspraxis.
Zunächst tauschten sich Olaf Lies, Stephan Ertner und Belit Onay mit den Schülerinnen und Schülern darüber aus, wie sie die iPads und digitale Anwendungen in der aktuellen Unterrichtsstunde nutzen. Anschließend stellte ein Schüler mutig sein Arbeitsergebnis vor: ein selbst erstelltes Erklärvideo über den Raubvogel Habicht. Über ein digitales Tool konnten die Schülerinnen und Schüler außerdem direkt Rückmeldung dazu geben, wie hilfreich sie die Anwendung zur Videoerstellung fanden.
„Ich fand das mit dem Videos-Erstellen richtig cool.“ Can, Klasse 7b
Auch Sophia sieht einen besonderen Vorteil: „Ich fand es auch gut für die Schüler, die sich nicht nach vorn trauen und vor der Klasse zu sprechen.“
„Im Unterricht war die Begeisterung spürbar“
Ministerpräsident Olaf Lies zeigte sich nach dem Unterrichtsbesuch beeindruckt:
„Das ist ein echter Erfolg. Im Unterricht war die Begeisterung spürbar.“
Digitales Arbeiten müsse auch im Unterricht eine wichtige Rolle spielen, betonte Lies. Dabei könne es insbesondere bei der Differenzierung neue Möglichkeiten eröffnen. Gleichzeitig stellte er klar: „Es ersetzt nicht die klassischen Fähigkeiten wie Schreiben und Lesen.“
Auch Staatssekretär Stephan Ertner machte deutlich, warum das Land Niedersachsen die Ausstattung der Schülerinnen und Schüler mit digitalen Endgeräten vorantreibt: „Hier haben wir gesehen, warum wir das machen: um die Schülerinnen und Schüler beim Lernen zu unterstützen.“
Mit Blick auf die Zukunft ergänzte er: „Die Welt von morgen wird einfach unglaublich digital sein, und wir müssen die Schülerinnen und Schüler daran heranführen.“ Dabei gehe es aber ausdrücklich darum, digitale Kompetenzen sinnvoll aufzubauen, ohne das Erlernen klassischer Fähigkeiten zu vernachlässigen.
Endgeräte und Infrastruktur greifen ineinander
Gesamtschuldirektorin Isabell Lenius zeigte sich besonders beeindruckt vom mutigen Auftreten der Schülerinnen und Schüler und dankte zugleich den beteiligten Kolleginnen für die Vorbereitung des Unterrichtsbesuchs.
„Wir freuen uns sehr, dass wir nun mit dem digitalen Arbeiten im Unterricht richtig und vor allem flächendeckend starten können.“ Isabell Lenius, Gesamtschuldirektorin
„Dafür möchten wir dem Land Niedersachsen ausdrücklich für die Unterstützung danken“, so Lenius weiter. Besonders wichtig sei das Zusammenspiel von Endgeräten und einer leistungsfähigen digitalen Infrastruktur: Mit den iPads für alle Schülerinnen und Schüler sowie dem flächendeckenden WLAN und der modernen technischen Ausstattung, die mit dem Schulneubau entsteht, griffen Endgeräte und Infrastruktur künftig optimal ineinander.
Die einheitliche Ausstattung schaffe gleiche Lernvoraussetzungen für alle und eröffne neue Möglichkeiten für einen zeitgemäßen Unterricht. Die iPads sollen dabei das bewährte Lernen und Arbeiten nicht ersetzen, sondern dort sinnvoll ergänzen, wo digitale Werkzeuge einen echten Mehrwert bieten.
Wichtig bleiben für die IGS Büssingweg dabei auch die kontinuierliche Fortbildung der Lehrkräfte sowie eine verlässliche Finanzierung für Ersatzbeschaffungen und technischen Support. So versteht die Schule Digitalisierung als Chance für guten Unterricht und mehr Bildungsgerechtigkeit.
„Mit dem Tablet ist es für mich einfacher“
Dass die digitalen Geräte auch im Schulalltag ganz konkrete Vorteile bieten können, erklärte Can aus der 7b:
„Ich finde es einfacher mit einem Tablet, weil meine Schrift nicht so gut ist und andere sie manchmal nicht gut lesen können. Wenn man etwas falsch geschrieben hat, kann man es einfach wieder ändern.“
Der Besuch von Ministerpräsident Olaf Lies, Staatssekretär Stephan Ertner und Oberbürgermeister Belit Onay hat damit eindrucksvoll gezeigt: Digitalisierung ist an der IGS Büssingweg längst nicht nur ein Zukunftsthema. In der Klasse 7b wurde sichtbar, wie digitale Werkzeuge kreativ und sinnvoll im Unterricht eingesetzt werden können – und wie viel Potenzial in einem gut durchdachten Zusammenspiel aus moderner Technik, pädagogischem Konzept und engagierten Lehrkräften steckt.
von Tobias Kuske | Aug. 14, 2026 | aktuelles
Seit Kurzem ist Frau Seeger ausgebildete Schulseelsorgerin an der IGS Büssingweg. Im Interview erzählt sie, was Schulseelsorge bedeutet, mit welchen Anliegen Schülerinnen und Schüler sowie Kolleginnen und Kollegen zu ihr kommen können. Und warum manchmal einfach jemand wichtig ist, der zuhört. (mehr …)
von Tobias Kuske | Juni 29, 2026 | aktuelles
Vom 20. bis 28. Juni 2026 fand auf dem Messegelände in Hannover erneut die IdeenExpo statt – Europas größtes Jugend-Event rund um Technik und Naturwissenschaften. Als Partnerschule des Handball-Bundesligisten TSV Hannover-Burgdorf („Die Recken“) erhielt die IGS Büssingweg die Gelegenheit, die Veranstaltung im Rahmen eines exklusiven Rundgangs kennenzulernen.
Bereits die Organisation im Vorfeld verlief laut Klassenlehrer Herrn Bettendorf „problemlos und sehr informativ“. Um 9:30 Uhr startete die Klasse gemeinsam mit einem Scout zu einer Führung über das weitläufige Gelände. Dabei erhielten die Schülerinnen und Schüler einen ersten Überblick über die zahlreichen Ausstellungsbereiche und Mitmachangebote.
Spannende Einblicke und viel zum Ausprobieren
Besonders beeindruckte die Halle 9 mit ihren vielfältigen Ausstellungsständen. Auf großes Interesse stießen unter anderem die Präsentationen der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), der Bundeswehr, der Chemiewirtschaft sowie der Agentur für Arbeit.
Nach der Führung konnten die Schülerinnen und Schüler das Gelände in Kleingruppen eigenständig erkunden. Die zahlreichen Mitmachstationen luden zum Experimentieren und Ausprobieren ein und machten Naturwissenschaften und Technik auf anschauliche Weise erlebbar.
Ein gelungener Tag auf der IdeenExpo
Auch das Außengelände bot zahlreiche Attraktionen. Zwischen den Erkundungstouren blieb Zeit für eine Pause auf den Treppen vor der großen Bühne oder für einen Snack und ein Eis. Bei sommerlichen Temperaturen sorgten die kostenlosen Wasserstationen und die klimatisierten Hallen für eine willkommene Abkühlung.
Insgesamt war der Besuch der IdeenExpo für die Klasse 11d ein abwechslungsreicher und informativer Tag. Die Veranstaltung bot spannende Einblicke in Ausbildungs- und Berufsmöglichkeiten und zeigte eindrucksvoll, wie vielfältig und praxisnah Technik und Naturwissenschaften sein können.
von Andreas Berend | Juni 25, 2026 | aktuelles, Allgemein
Drei Klassen des 6. Jahrgangs der IGS Büssingweg besuchten am Montag, den 22.06.2026, das Sommerfest für Kinder und Jugendliche am Rathaus in Hannover. Eingeladen hatte der hannoversche Oberbürgermeister Belit Onay. Vor Ort begrüßte außerdem Monika Blasberg-Bense (Dezernentin für Jugend, Familie und Sport) die zahlreichen Gäste.
Nach einer Stärkung mit Popcorn, Pommes und Slush erkundeten die Schülerinnen und Schüler die vielen Mitmach-Angebote. Besonders beliebt war der Rap-Stand, an dem eigene Texte und Rhythmen ausprobiert werden konnten. Bei bestem Sommerwetter verbrachten alle einen abwechslungsreichen und fröhlichen Vormittag und hatten viel Spaß.
Ein herzlicher Dank gilt den Organisatorinnen und Organisatoren für das gelungene Fest!

von Tobias Kuske | Juni 25, 2026 | aktuelles
An der IGS Büssingweg gibt es herausragende Talente, die es schaffen, neben dem ganzen Schulstress tolle Erfolge zu erzielen. Dazu zählt Eren Doganay, aus dem 12. Jahrgang und beim TSV Havelse in der Junioren-Fußball-Bundesliga aktiv. Im Interview spricht der begabte Verteidiger unter anderem darüber, wie er Schule und Leistungssport unter einen Hut bekommt.
Eren, seit wann spielst du Fußball und wie bist du zum Fußball gekommen?
Ich spiele seit meinem neunten Lebensjahr Fußball. Ich hatte schon immer eine große Leidenschaft für diesen Sport. Außerdem habe ich früher viel mit meinem Vater Fußball geschaut und auch selbst mit ihm gespielt. Dadurch bin ich immer mehr zum Fußball gekommen.
Berichte bitte, welche Erfolge du bereits hattest und wie du das geschafft hast!
Ein persönlicher Erfolg für mich war, dass ich bereits in die damalige U19-Regionalliga hochgezogen wurde. Das war etwas Besonderes, weil nur drei Spieler aus der U17 diese Chance bekommen haben. Mit der Mannschaft sind wir anschließend in die Bundesliga aufgestiegen und konnten dort auch den Klassenerhalt schaffen. Das sind bisher zwei meiner größten sportlichen Erfolge.
Was bedeutet dir deine Sportart persönlich? Ist es eher ein Hobby oder willst du das beruflich machen?
Für mich war Fußball lange ein Hobby. Je höher ich gespielt habe, desto größer wurde aber meine Motivation, daraus mehr zu machen. Inzwischen bin ich an dem Punkt angekommen, dass ich neben der Schule versuche, den Fußball so professionell wie möglich zu verfolgen und ihn später gerne beruflich machen würde.
Wie sieht eine typische Trainingswoche bei dir aus? Wie schaffst du es, Schule und Leistungssport unter einen Hut zu bringen?
Ich trainiere fünfmal pro Woche. Meistens fahre ich direkt nach der Schule zum Training. Allein die Fahrt dauert ungefähr eine Stunde hin und danach nochmal ungefähr eine Stunde zurück. Deshalb versuche ich, die Zeit in der Bahn sinnvoll zu nutzen und erledige dort meistens meine Hausaufgaben oder lerne für die Schule. Dadurch bleibt mir zu Hause oft weniger Zeit und ich muss meinen Alltag gut organisieren. Schule und Leistungssport gleichzeitig unter einen Hut zu bringen, ist nicht immer einfach, vor allem wegen der Müdigkeit und weil man zusätzlich auch auf Schlaf und Ernährung achten muss. Trotzdem ist das für mich seit zwei bis drei Jahren Alltag geworden und mittlerweile fällt es mir leichter, als viele vielleicht denken. Ich sehe das eher als Teil meines Weges und versuche, in beiden Bereichen mein Bestes zu geben.
Gab es einen Moment in deiner bisherigen Sportkarriere, der dir besonders in Erinnerung geblieben ist? Vielleicht ein großer Erfolg?
Es gab viele schöne Momente, die mir in Erinnerung geblieben sind. Einen werde ich aber nie vergessen: Als ich in der Zeitung war und gesehen habe, wie stolz meine Familie auf mich war. Dieser Moment bedeutet mir bis heute sehr viel.
Was motiviert dich an Tagen, an denen das Training besonders hart ist oder etwas nicht auf Anhieb klappt?
Besonders motivieren mich mein Vater und mein verstorbener Opa. Mein Opa wollte immer, dass ich im Fußball weit komme, und mein Vater unterstützt mich bis heute bei allem. Ich möchte beide stolz machen.
Hast du ein sportliches Vorbild oder jemanden, der dich auf deinem Weg besonders unterstützt hat?
Mein sportliches Vorbild ist Sergio Ramos. Da ich selbst Innenverteidiger bin und er ein außergewöhnlicher Spieler war, schaue ich mir viel von ihm ab. Am meisten unterstützt mich aber mein Vater. Bei fast jedem Spiel steht er an der Seitenlinie – das gibt mir jedes Mal zusätzliche Motivation.
von Tobias Kuske | Juni 25, 2026 | aktuelles
In den vergangenen Monaten konnten Schülerinnen und Schüler der IGS Büssingweg besondere Bewegungserfahrungen abseits der klassischen Sporthalle sammeln: Im Rahmen einer Kooperation mit der Skatehalle Gleis D im Stadtteil besuchten mehrere Lerngruppen regelmäßig die Halle und tauchten in die Welt des Skateboardens ein.
Möglich wurde das Projekt durch eine Zusammenarbeit zwischen der IGS Büssingweg, dem Verein Gleis D und der Stadt Hannover. An dem Angebot nahmen zwei fünfte Klassen, eine neunte Klasse sowie ein Sportkurs der Oberstufe teil.
Von der Idee zur Kooperation
Die Idee für die Zusammenarbeit entstand aus privaten Kontakten. „Die Skatehalle war uns schon lange bekannt und wir haben immer wieder versucht, ein für die Schule finanzierbares Angebot zu schaffen“, berichtet Frau Stolte, Leiterin des Fachbereichs Sport an der IGS Büssingweg. Durch entsprechende Projektförderungen konnte das Vorhaben schließlich umgesetzt werden.
Für die Schule stand dabei weit mehr als die sportliche Aktivität im Vordergrund. „Wir sehen hier viel pädagogisches Potenzial“, erklärt Stolte. „Die Schülerinnen und Schüler machen ganz neue Bewegungserfahrungen, lernen, etwas zu wagen und an ihre Grenzen zu gehen.“
Besonders wertvoll sei gewesen, dass die meisten Kinder ohne Vorerfahrungen gestartet seien. So konnten sie gemeinsam Neues ausprobieren und als Klassengemeinschaft zusammenwachsen.
Lernen, Mut zeigen und gemeinsam wachsen
Auch die Nähe der Skatehalle zur Schule spielte eine wichtige Rolle. Die Kooperation bot die Möglichkeit, die Vernetzung der Schule mit ihrem Stadtteil weiter zu stärken und den Schülerinnen und Schülern neue Freizeitangebote in ihrem direkten Umfeld aufzuzeigen.
Die Verantwortlichen von Gleis D ziehen ebenfalls eine positive Bilanz. „Solche Schulangebote ermöglichen vielen Kindern einen ersten Zugang zum Skaten und zur Skatehalle“, sagt Marvin Fuhrberg vom Gleis D Skatehalle Verein zur Förderung von Jugendkultur und Sport.
Dass das Angebot bei den Kindern gut ankam, zeigte sich bereits in den ersten Stunden: Während einige sofort auf das Board stiegen, tasteten sich andere zunächst vorsichtig heran. „Das Tolle am Skateboarden ist, dass es nicht nur einen richtigen Weg gibt. Jede und jeder kann im eigenen Tempo lernen, kleine Fortschritte machen und eigene Ziele setzen“, so Fuhrberg.
Positive Erfahrungen mit Blick in die Zukunft
Neben Gleichgewicht, Koordination und Bewegung förderte das Skateboarden vor allem Mut, Selbstvertrauen und gegenseitige Unterstützung. Die Verantwortlichen von der IGS Büssingweg und Gleis D hoffen, die erfolgreiche Zusammenarbeit auch künftig fortsetzen und weiter ausbauen zu können. Stolte: „Langfristig würden wir gerne die JG 6 und 9 regelmäßig in die Halle schicken, sowie einen Oberstufenkurs dort etablieren – das ist aber noch nicht in trockenen Tüchern.“
Wer auch außerhalb des Unterrichts weiter skaten möchte, kann die offenen Angebote von Gleis D nutzen. Dort stehen unter anderem Leihmaterial, Workshops und Schnupperangebote für Einsteigerinnen und Einsteiger zur Verfügung. Weitere Informationen zu den Angeboten von Gleis D gibt es unter www.gleis-d.de.
von Tobias Kuske | Juni 18, 2026 | aktuelles
Am Mittwoch und Donnerstag wurde das Freibad Ricklingen zum Schauplatz eines besonderen Sportevents: Die Schüler*innen des 5., 6., 7. und 8. Jahrgangs der IGS Büssingweg erlebten ein mitreißendes Sportfest voller Energie, Teamgeist und Begeisterung. (mehr …)