von Tobias Kuske | Juni 29, 2026 | aktuelles
Vom 20. bis 28. Juni 2026 fand auf dem Messegelände in Hannover erneut die IdeenExpo statt – Europas größtes Jugend-Event rund um Technik und Naturwissenschaften. Als Partnerschule des Handball-Bundesligisten TSV Hannover-Burgdorf („Die Recken“) erhielt die IGS Büssingweg die Gelegenheit, die Veranstaltung im Rahmen eines exklusiven Rundgangs kennenzulernen.
Bereits die Organisation im Vorfeld verlief laut Klassenlehrer Herrn Bettendorf „problemlos und sehr informativ“. Um 9:30 Uhr startete die Klasse gemeinsam mit einem Scout zu einer Führung über das weitläufige Gelände. Dabei erhielten die Schülerinnen und Schüler einen ersten Überblick über die zahlreichen Ausstellungsbereiche und Mitmachangebote.
Spannende Einblicke und viel zum Ausprobieren
Besonders beeindruckte die Halle 9 mit ihren vielfältigen Ausstellungsständen. Auf großes Interesse stießen unter anderem die Präsentationen der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), der Bundeswehr, der Chemiewirtschaft sowie der Agentur für Arbeit.
Nach der Führung konnten die Schülerinnen und Schüler das Gelände in Kleingruppen eigenständig erkunden. Die zahlreichen Mitmachstationen luden zum Experimentieren und Ausprobieren ein und machten Naturwissenschaften und Technik auf anschauliche Weise erlebbar.
Ein gelungener Tag auf der IdeenExpo
Auch das Außengelände bot zahlreiche Attraktionen. Zwischen den Erkundungstouren blieb Zeit für eine Pause auf den Treppen vor der großen Bühne oder für einen Snack und ein Eis. Bei sommerlichen Temperaturen sorgten die kostenlosen Wasserstationen und die klimatisierten Hallen für eine willkommene Abkühlung.
Insgesamt war der Besuch der IdeenExpo für die Klasse 11d ein abwechslungsreicher und informativer Tag. Die Veranstaltung bot spannende Einblicke in Ausbildungs- und Berufsmöglichkeiten und zeigte eindrucksvoll, wie vielfältig und praxisnah Technik und Naturwissenschaften sein können.
von Andreas Berend | Juni 25, 2026 | aktuelles, Allgemein
Drei Klassen des 6. Jahrgangs der IGS Büssingweg besuchten am Montag, den 22.06.2026, das Sommerfest für Kinder und Jugendliche am Rathaus in Hannover. Eingeladen hatte der hannoversche Oberbürgermeister Belit Onay. Vor Ort begrüßte außerdem Monika Blasberg-Bense (Dezernentin für Jugend, Familie und Sport) die zahlreichen Gäste.
Nach einer Stärkung mit Popcorn, Pommes und Slush erkundeten die Schülerinnen und Schüler die vielen Mitmach-Angebote. Besonders beliebt war der Rap-Stand, an dem eigene Texte und Rhythmen ausprobiert werden konnten. Bei bestem Sommerwetter verbrachten alle einen abwechslungsreichen und fröhlichen Vormittag und hatten viel Spaß.
Ein herzlicher Dank gilt den Organisatorinnen und Organisatoren für das gelungene Fest!

von Tobias Kuske | Juni 25, 2026 | aktuelles
An der IGS Büssingweg gibt es herausragende Talente, die es schaffen, neben dem ganzen Schulstress tolle Erfolge zu erzielen. Dazu zählt Eren Doganay, aus dem 12. Jahrgang und beim TSV Havelse in der Junioren-Fußball-Bundesliga aktiv. Im Interview spricht der begabte Verteidiger unter anderem darüber, wie er Schule und Leistungssport unter einen Hut bekommt.
Eren, seit wann spielst du Fußball und wie bist du zum Fußball gekommen?
Ich spiele seit meinem neunten Lebensjahr Fußball. Ich hatte schon immer eine große Leidenschaft für diesen Sport. Außerdem habe ich früher viel mit meinem Vater Fußball geschaut und auch selbst mit ihm gespielt. Dadurch bin ich immer mehr zum Fußball gekommen.
Berichte bitte, welche Erfolge du bereits hattest und wie du das geschafft hast!
Ein persönlicher Erfolg für mich war, dass ich bereits in die damalige U19-Regionalliga hochgezogen wurde. Das war etwas Besonderes, weil nur drei Spieler aus der U17 diese Chance bekommen haben. Mit der Mannschaft sind wir anschließend in die Bundesliga aufgestiegen und konnten dort auch den Klassenerhalt schaffen. Das sind bisher zwei meiner größten sportlichen Erfolge.
Was bedeutet dir deine Sportart persönlich? Ist es eher ein Hobby oder willst du das beruflich machen?
Für mich war Fußball lange ein Hobby. Je höher ich gespielt habe, desto größer wurde aber meine Motivation, daraus mehr zu machen. Inzwischen bin ich an dem Punkt angekommen, dass ich neben der Schule versuche, den Fußball so professionell wie möglich zu verfolgen und ihn später gerne beruflich machen würde.
Wie sieht eine typische Trainingswoche bei dir aus? Wie schaffst du es, Schule und Leistungssport unter einen Hut zu bringen?
Ich trainiere fünfmal pro Woche. Meistens fahre ich direkt nach der Schule zum Training. Allein die Fahrt dauert ungefähr eine Stunde hin und danach nochmal ungefähr eine Stunde zurück. Deshalb versuche ich, die Zeit in der Bahn sinnvoll zu nutzen und erledige dort meistens meine Hausaufgaben oder lerne für die Schule. Dadurch bleibt mir zu Hause oft weniger Zeit und ich muss meinen Alltag gut organisieren. Schule und Leistungssport gleichzeitig unter einen Hut zu bringen, ist nicht immer einfach, vor allem wegen der Müdigkeit und weil man zusätzlich auch auf Schlaf und Ernährung achten muss. Trotzdem ist das für mich seit zwei bis drei Jahren Alltag geworden und mittlerweile fällt es mir leichter, als viele vielleicht denken. Ich sehe das eher als Teil meines Weges und versuche, in beiden Bereichen mein Bestes zu geben.
Gab es einen Moment in deiner bisherigen Sportkarriere, der dir besonders in Erinnerung geblieben ist? Vielleicht ein großer Erfolg?
Es gab viele schöne Momente, die mir in Erinnerung geblieben sind. Einen werde ich aber nie vergessen: Als ich in der Zeitung war und gesehen habe, wie stolz meine Familie auf mich war. Dieser Moment bedeutet mir bis heute sehr viel.
Was motiviert dich an Tagen, an denen das Training besonders hart ist oder etwas nicht auf Anhieb klappt?
Besonders motivieren mich mein Vater und mein verstorbener Opa. Mein Opa wollte immer, dass ich im Fußball weit komme, und mein Vater unterstützt mich bis heute bei allem. Ich möchte beide stolz machen.
Hast du ein sportliches Vorbild oder jemanden, der dich auf deinem Weg besonders unterstützt hat?
Mein sportliches Vorbild ist Sergio Ramos. Da ich selbst Innenverteidiger bin und er ein außergewöhnlicher Spieler war, schaue ich mir viel von ihm ab. Am meisten unterstützt mich aber mein Vater. Bei fast jedem Spiel steht er an der Seitenlinie – das gibt mir jedes Mal zusätzliche Motivation.
von Tobias Kuske | Juni 25, 2026 | aktuelles
In den vergangenen Monaten konnten Schülerinnen und Schüler der IGS Büssingweg besondere Bewegungserfahrungen abseits der klassischen Sporthalle sammeln: Im Rahmen einer Kooperation mit der Skatehalle Gleis D im Stadtteil besuchten mehrere Lerngruppen regelmäßig die Halle und tauchten in die Welt des Skateboardens ein.
Möglich wurde das Projekt durch eine Zusammenarbeit zwischen der IGS Büssingweg, dem Verein Gleis D und der Stadt Hannover. An dem Angebot nahmen zwei fünfte Klassen, eine neunte Klasse sowie ein Sportkurs der Oberstufe teil.
Von der Idee zur Kooperation
Die Idee für die Zusammenarbeit entstand aus privaten Kontakten. „Die Skatehalle war uns schon lange bekannt und wir haben immer wieder versucht, ein für die Schule finanzierbares Angebot zu schaffen“, berichtet Frau Stolte, Leiterin des Fachbereichs Sport an der IGS Büssingweg. Durch entsprechende Projektförderungen konnte das Vorhaben schließlich umgesetzt werden.
Für die Schule stand dabei weit mehr als die sportliche Aktivität im Vordergrund. „Wir sehen hier viel pädagogisches Potenzial“, erklärt Stolte. „Die Schülerinnen und Schüler machen ganz neue Bewegungserfahrungen, lernen, etwas zu wagen und an ihre Grenzen zu gehen.“
Besonders wertvoll sei gewesen, dass die meisten Kinder ohne Vorerfahrungen gestartet seien. So konnten sie gemeinsam Neues ausprobieren und als Klassengemeinschaft zusammenwachsen.
Lernen, Mut zeigen und gemeinsam wachsen
Auch die Nähe der Skatehalle zur Schule spielte eine wichtige Rolle. Die Kooperation bot die Möglichkeit, die Vernetzung der Schule mit ihrem Stadtteil weiter zu stärken und den Schülerinnen und Schülern neue Freizeitangebote in ihrem direkten Umfeld aufzuzeigen.
Die Verantwortlichen von Gleis D ziehen ebenfalls eine positive Bilanz. „Solche Schulangebote ermöglichen vielen Kindern einen ersten Zugang zum Skaten und zur Skatehalle“, sagt Marvin Fuhrberg vom Gleis D Skatehalle Verein zur Förderung von Jugendkultur und Sport.
Dass das Angebot bei den Kindern gut ankam, zeigte sich bereits in den ersten Stunden: Während einige sofort auf das Board stiegen, tasteten sich andere zunächst vorsichtig heran. „Das Tolle am Skateboarden ist, dass es nicht nur einen richtigen Weg gibt. Jede und jeder kann im eigenen Tempo lernen, kleine Fortschritte machen und eigene Ziele setzen“, so Fuhrberg.
Positive Erfahrungen mit Blick in die Zukunft
Neben Gleichgewicht, Koordination und Bewegung förderte das Skateboarden vor allem Mut, Selbstvertrauen und gegenseitige Unterstützung. Die Verantwortlichen von der IGS Büssingweg und Gleis D hoffen, die erfolgreiche Zusammenarbeit auch künftig fortsetzen und weiter ausbauen zu können. Stolte: „Langfristig würden wir gerne die JG 6 und 9 regelmäßig in die Halle schicken, sowie einen Oberstufenkurs dort etablieren – das ist aber noch nicht in trockenen Tüchern.“
Wer auch außerhalb des Unterrichts weiter skaten möchte, kann die offenen Angebote von Gleis D nutzen. Dort stehen unter anderem Leihmaterial, Workshops und Schnupperangebote für Einsteigerinnen und Einsteiger zur Verfügung. Weitere Informationen zu den Angeboten von Gleis D gibt es unter www.gleis-d.de.
von Tobias Kuske | Juni 18, 2026 | aktuelles
Am Mittwoch und Donnerstag wurde das Freibad Ricklingen zum Schauplatz eines besonderen Sportevents: Die Schüler*innen des 5., 6., 7. und 8. Jahrgangs der IGS Büssingweg erlebten ein mitreißendes Sportfest voller Energie, Teamgeist und Begeisterung. (mehr …)
von Tobias Kuske | Juni 18, 2026 | aktuelles
Beim diesjährigen E-Waste Race erreichte die Klasse 7c der IGS Büssingweg den 2. Platz unter insgesamt zehn angemeldeten Schulklassen aus Hannover. Nur die Freie Waldorfschule Bothfeld konnte knapp mehr Elektroschrott sammeln. Den dritten Platz belegte die IGS Badenstedt.
Innerhalb von vier Wochen sammelten die Schülerinnen und Schüler der 7c gemeinsam alten Elektroschrott, um wertvolle Rohstoffe wieder dem Recyclingkreislauf zuzuführen und so einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Ressourcenschutz zu leisten. Neben dem praktischen Einsatz beschäftigte sich die Klasse intensiv mit den Themen Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung und verantwortungsvoller Umgang mit Technik.
Auch Radio Hannover berichtete über die 7c
Besonders engagiert zeigte sich die 7c auch bei der Öffentlichkeitsarbeit. Die Schülerinnen und Schüler erstellten einen eigenen Podcast, verteilten Flyer und veröffentlichten mehrere Beiträge auf Instagram, um über das Projekt und die Bedeutung des Recyclings zu informieren. Ein besonderes Highlight war die Berichterstattung durch Radio Hannover, wodurch die Klasse viele Menschen auf das Thema aufmerksam machen konnte.
Während des Projekts sammelten die Jugendlichen nicht nur Elektroschrott, sondern auch wertvolle Erfahrungen in der Zusammenarbeit. Sie organisierten die Sammlung eigenständig, trafen Absprachen, verteilten Aufgaben und lernten, Verantwortung füreinander und für das gemeinsame Ziel zu übernehmen. Teamarbeit, Verbindlichkeit und Zuverlässigkeit waren dabei wichtige Erfolgsfaktoren.
Klassenlehrerin Ulrike Arendt zeigte sich begeistert vom Engagement ihrer Klasse: „Ich bin sehr stolz darauf, wie viel Verantwortung die Klasse 7c während des Projekts übernommen hat. Mit ihrem Ergebnis hat sie den ersten Platz nur ganz knapp verpasst. Besonders freut mich, dass sich die Schülerinnen und Schüler mit so viel Einsatz für den Umwelt- und Ressourcenschutz engagiert haben.“
Die Schulgemeinschaft der IGS Büssingweg gratuliert der Klasse 7c herzlich zu diesem tollen Erfolg und bedankt sich bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern, die zum Gelingen des Projekts beigetragen haben.
(Auf dem Foto: Schüler der 7c mit ihrer Klassenleitung und dem Oberbürgermeister der Stadt Hannover bei der Auftaktveranstaltung)
von Tobias Kuske | Apr. 16, 2026 | aktuelles
Aktuell scheint es tatsächlich zu klappen mit dem Einzugstermin in den Neubau der IGS Büssingweg noch in diesem Sommer: Die Arbeiten sind nach offiziellen Angaben weiterhin im Zeitplan. Allein die Sporthalle wird offenbar nicht in diesem Sommer frei gegeben. Das schmälert die Vorfreude im Kollegium aber nicht; sie ist schon jetzt riesig. Denn die neuen Räume und Geräte und die damit verbundenen Möglichkeiten eröffnen die Chance auf ein Lernen auf einem ganz neuen Niveau. Das war auch ein vorrangiges Ziel der Architekten und Planer: Dass der Neubau wie ein Hilfslehrer positiv auf das Lernklima einwirkt.
Hier ein paar knackige Zitate, die beispielhaft für die Stimmung im Kollegium der IGS Büssingweg stehen und einen kleinen Einblick darauf geben, auf was sich nicht nur die Lehrkräfte, sondern vor allem auch die Schülerinnen und Schüler freuen können: 
„Der neue Außenbereich, das Grüne Klassenzimmer, und unsere modernen Fachräume eröffnen für die Naturwissenschaften andere Wege des Lernens: draußen in der Natur und im Labor können unsere Schülerinnen und Schüler eigenständig forschen, experimentieren und Zusammenhänge fächerübergreifend entdecken – lebendig, praxisnah und inspirierend.“ – Katharina Sänger, Leiterin Fachbereich Naturwissenschaften
„Mit dem neuen Maschinenraum, der modernen Schulküche und den 3D-Druckern können wir Ideen endlich direkt umsetzen: planen, ausprobieren, bauen und gemeinsam erleben. So wird Lernen an der IGS Büssingweg praxisnah, greifbar und lebendig.“ – Tanja Rink, Leiterin Fachbereich Gesellschaftslehre und AWT
„Mit eigener Bühne und Probenraum bekommt das Darstellende
Spiel endlich den Raum, den es verdient: Unsere Schülerinnen und Schüler können ihre Ideen nicht nur entwickeln, sondern sie auch sichtbar und wirkungsvoll für die gesamte Schulgemeinschaft auf die Bühne bringen.“ – Maria Diaz Soler, Leiterin Fachbereich Darstellendes Spiel
„Mit der neuen Vier-Felder-Sporthalle, der modernen Außenanlage und innovativen Geräten wie Airtrack-Turnmatten oder Boulderwand heben wir den Sportunterricht auf ein neues Niveau – und stärken zugleich unser Sportprofil. Auch der Stadtteil profitiert von einer topmodernen Halle mit Tribüne für tolle Sport-Veranstaltungen.“ – Berit Stolte und Nathalie Bäßmann, Leiterinnen Fachbereich Sport
von Tobias Kuske | Apr. 16, 2026 | aktuelles
Wie sieht eine Schule aus, die den Anforderungen modernen Lernens gerecht wird? Diese Frage stand im Mittelpunkt eines Pressetermins an der IGS Büssingweg. Vertreterinnen und Vertreter der Landeshauptstadt Hannover, der Schulleitung, des Kollegiums sowie Schülerinnen kamen zusammen, um die Bildungs- und Kulturdezernentin Eva Bender und Medienvertreterinnen über den aktuellen Stand des Neubaus und das pädagogische Konzept zu informieren.
Es wurde schnell deutlich: Der Neubau ist nicht nur ein Bauprojekt, das mit rund 78 Millionen Euro Kosten einzigartig für eine Schule in Hannover ist, sondern das Ergebnis eines intensiven, mehrjährigen Entwicklungsprozesses. Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler waren von Anfang an aktiv beteiligt und haben gemeinsam Ideen für eine zukunftsfähige Schule entwickelt. Nicht nur, um die baulichen Mängel des alten Schulgebäudes zu beseitigen, sondern auch für ein besseres gemeinsames Lernen mit der so heterogenen Schülerschaft der IGS Büssingweg.
Beteiligung als Schlüssel zum Erfolg
Im weiteren Verlauf des Termins wurde der Beteiligungsprozess näher vorgestellt. In Workshops, Hospitationen und zahlreichen Austauschformaten konnten alle Beteiligten ihre Perspektiven und Ideen einbringen. Auch identitätsstiftende Elemente aus dem bisherigen Schulgebäude wie zum Beispiel von Schülern gestalteten Symbolbilder für die verschiedenen Fachbereiche wurden bewusst aufgegriffen und für das neue Schulgebäude „gerettet“. Auch der Fliesen-Workshop, bei dem rund 400 Schülerinnen und Schüler von Klasse 5 bis 13 bunte und knallige Fliesen für die neuen WC-Bereiche gestaltet haben, wurde als wichtiges Element zur Mitgestaltung genannt.
So entstand ein tragfähiges Konzept, das nicht nur auf dem Papier überzeugt, sondern auch im Schulalltag funktionieren soll. Die breite Mitwirkung sorgt dafür, dass sich die gesamte Schulgemeinschaft mit dem Neubau identifiziert.
„Die Beteiligung aller macht das Konzept nicht nur stärker, sondern auch tragfähig für den Alltag“, sagt Frau Lenius aus dem Schulleitungsteam, „Wir nutzen den Neubau ganz bewusst als Chance Schule neu zu denken – und wir tun das gemeinsam.“
Die Lernmitte als Herzstück
Ein besonderer Fokus lag auf der Vorstellung der sogenannten „Lernmitte“. Anhand eines Musterraums wurde gezeigt, wie zukünftige Lernumgebungen gestaltet sein werden. Offene, flexibel nutzbare Bereiche ergänzen die klassischen Klassenräume und ermöglichen vielfältige Lernformen.
Die neuen räumlichen Strukturen bieten unter anderem:
- Arbeitsbereiche außerhalb der Klassenräume
- flexible Raumteilungsmöglichkeiten
- verbesserte akustische Bedingungen
So wird der Raum selbst zum pädagogischen Werkzeug, das individuelles, kooperatives und selbstständiges Lernen unterstützt.
Einblick aus der Praxis
Wie sich die pädagogische Grundhaltung, die sich im Konzept der Lernmitte widerspiegelt, bereits heute im Schulalltag auswirkt, zeigten die beiden Schülerinnen aus der gymnasialen Oberstufe Katja Mahlin und Kiki Badoe. Sie berichteten von positiven Erfahrungen mit einer engen Begleitung durch die Lehrkräfte, eigenverantwortlichem Lernen und einer offenen Lernatmosphäre, trotz sehr heterogener Lerngruppen mit unterschiedlichen privaten, kulturellen und ökonomischen Hintergründen.
Die „Lernmitte“ soll künftig dazu beitragen, ein ähnliches Lernklima auch in den unteren Jahrgängen zu etablieren und damit allen Schülerinnen und Schülern neue Möglichkeiten zu eröffnen. Dafür muss das Konzept allerdings noch weiter im Detail ausgearbeitet werden im Kollegium.
Blick in die Zukunft
Auch die anwesende Bildungs- und Kulturdezernentin Eva Bender würdigte den innovativen Ansatz der Schule.
„Wir freuen uns sehr über den gelungenen Beteiligungsprozess. Gute Schulen entstehen im Dialog“, sagt Bildungs- und Kulturdezernentin Eva Bender.„Die IGS Büssingweg zeigt, wie wichtig Beteiligung ist, wenn neue Lernräume entstehen – und wie daraus tragfähige Konzepte für die Zukunft wachsen.“
Mit dem geplanten Umzug in den Neubau im Schuljahr 2026/27 verbindet die Schule große Erwartungen: eine Lernumgebung, die den Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler gerecht wird und neue Formen des Unterrichts ermöglicht.
Der Neubau steht damit für einen grundlegenden Wandel – hin zu einer Schule, die Lernen neu denkt und gemeinsam gestaltet.
(Foto: v. li. n. re.: Frau Knuth, Herr Thobe, Fachbereichsleiterin Schule Frau Oldenburg, Herr Stolte, Frau Lenius, Herr Mentges, Bildungs- und Kulturdezernentin Frau Bender, Schülerin Katja Mahlin, Schülerin Kiki Badoe.)
von Tobias Kuske | Apr. 14, 2026 | aktuelles
Am 23. April heißt es für den gesamten 11. Jahrgang der IGS Büssingweg: raus aus dem Klassenzimmer und rein ins Engagement. Beim diesjährigen Engagementtag setzen sich alle Schülerinnen und Schüler einen Tag lang in unterschiedlichen gemeinnützigen Projekten ein und sammeln praktische Erfahrungen im Ehrenamt. (mehr …)