Eine intensive und erfolgreiche Woche liegt hinter dem 6. Jahrgang. Bei unserer Schwimmwoche haben 52 Schüler trainiert, neue Erfahrungen im Wasser gesammelt und dabei beeindruckende persönliche Fortschritte gemacht. Die Bilanz kann sich sehen lassen: Insgesamt 63 Schwimmabzeichen wurden in dieser Woche abgenommen. Einige Schüler schafften dabei sogar mehrere Stufen – vom Seepferdchen über Bronze bis hin zum Silber-Abzeichen.

Von Nichtschwimmerinnen zu sicheren Schwimmerinnen

Die Ausgangslage im Freibad Ricklingen war sehr unterschiedlich: 32 Schüler starteten ohne Schwimmabzeichen, weitere 30 hatten bereits das Seepferdchen. Am Ende der Woche hatten:
– 23 Schülerinnen das Seepferdchen
– 30 Bronze
– und 10 Silber erreicht.

Lediglich fünf Schüler fehlte noch ein kleiner Schritt zum Seepferdchen. Doch hinter diesen Zahlen steckt viel mehr als eine sportliche Bilanz. Gerade bei den Schülern, die am Montag noch große Unsicherheit oder Angst vor dem Wasser hatten, war im Laufe der Woche zu beobachten, wie sie zunehmend sicherer, mutiger und selbstbewusster wurden. Überwindung, Mut und Ausdauer führten zu vielen ganz persönlichen Erfolgserlebnissen.

Gemeinsam statt gegeneinander

Mindestens genauso beeindruckend wie die sportlichen Fortschritte war die Atmosphäre während der gesamten Woche. Die Schülerinnen feuerten sich gegenseitig an, unterstützten einander und freuten sich gemeinsam über die Erfolge ihrer Mitschüler. Es entstand eine starke Gemeinschaft, in der nicht entscheidend war, wer am schnellsten oder am besten schwimmt. Vielmehr ging es darum, gemeinsam Fortschritte zu machen und niemanden zurückzulassen.

Ein tolles Beispiel dafür gab es am letzten Tag der Schwimmwoche, als eine Schülerin für das Schwimmabzeichen Silber bereits alle Prüfungen mit großem Einsatzwillen bestanden hatte und sich nun noch trauen musste, vom Drei-Meter-Brett zu springen. Auch dank der herzerwärmenden Anfeuerungen vieler Mitschüler und Lehrkräfte („Du schaffst das! Du springst jetzt auf 10, 9, 8, …!“) schaffte sie es schließlich, ihre Angst zu überwinden und runterzuspringen. Die Freude war bei allen groß, ein wahrhaft rührender Moment.

Auch die Zusammenarbeit mit dem SV Aegir war unkompliziert und ausgesprochen angenehm. Die Schwimmtrainer und -trainerinnen unterstützten die Schüler und das Team engagiert und gaben mehrfach die Rückmeldung, wie positiv sie die gemeinsame Zeit wahrgenommen haben.

Ein gelungenes gemeinsames Projekt

Eine solche Woche ist nur möglich, wenn viele Menschen zusammenarbeiten. Deshalb gilt unser Dank allen Kollegen, die die Schwimmwoche begleitet und gleichzeitig dafür gesorgt haben, dass auch in der Schule alles weiterlaufen konnte. Die Erfahrungen dieser Woche werden wir gemeinsam auswerten und nutzen, um das Konzept weiterzuentwickeln. Denn eines steht bereits fest: Die Schwimmwoche hat unseren Schüler nicht nur neue Schwimmfähigkeiten vermittelt, sondern auch gezeigt, was möglich ist, wenn man sich etwas zutraut und als Gemeinschaft zusammenhält. 52 Kinder haben sich auf diese intensive Woche eingelassen – und viele sind dabei über sich hinausgewachsen.